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  • AutorenbildSimone Zipp

Videoproduktion by arago Consulting

Ein Rundflug durch unsere Räumlichkeiten


Im vergangenen Monat filmten unsere beiden jungen Kollegen Moritz Wohlleben und Dominic Strong einen arago-Imagefilm. Hierfür rückten sie mit gar nicht mal so schweren Gerätschaften an und lichteten einen Teil unserer Produktions- und Büroräume von ihrer besten Seite ab. Wir wollten mehr über die Herausforderungen bei der Videoproduktion wissen und sprachen im Anschluss mit Moritz und Dominic.


Simone Zipp  (SZ): Vielen Dank, Ihr beiden, dass Ihr unser Unternehmen abgelichtet habt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mich interessiert, wie Ihr zum Filmemachen gekommen seid?


Moritz Wohlleben (MW): Nun, kurz gesagt, hatte ich einfach Bock darauf (lacht). Ich war schon immer begeistert von Kameras und habe bereits als Kind gemeinsam mit meinem Bruder kurze Filme gedreht. Dieses Hobby hat mich immer begleitet. Nach meinem Philosophiestudium machte ich das Hobby zu meiner Berufung. Zum Beruf war es anschließend nur noch ein kleiner Schritt.


Dominic Strong (DS): Bei mir war es recht ähnlich. In meiner wilden Jugend habe ich gemeinsam mit Freunden ständig Amateurfilme gedreht, die uns bei unüberlegten Harakiri-Aktionen zeigten, beispielsweise bei einer Bergab-Tour im örtlichen Einkaufswagen. Ich war bei diesen Projekten fürs Schneiden verantwortlich und setzte mich dadurch schon früh mit dem Medium Film auseinander. Nach meiner Ausbildung zum Mediengestalter habe ich den klassischen Weg genommen und Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Film studiert.


Gerade im Bereich VR und AR sehen wir einen großen Bedarf auf uns zukommen. Mit 360-Grad-Kameras und Drohnen lassen sich solche Projekte recht einfach realisieren.

SZ: Als Ihr in den Beruf eingestiegen seid, was waren Eure ersten Projekte?


MW: Ich bin neben der Filmerei auch ein begeisterter Fahrradfahrer. 2018 hat das Team eines Fahrradladens in meiner Heimatstadt eine große Tour nach Marseille gemacht. Ich wurde gefragt, ob ich Lust hätte mitzukommen und das Ganze filmisch zu dokumentieren. Ich war begeistert, habe mich ordentlich mit GoPros eingedeckt und mich auf den Drahtesel geschwungen. Es wurde eine tolle Tour und ein großartiger Film. Bei diesem Projekt habe ich leidvoll erfahren, wie viel so ein bisschen Kameraequipment doch wiegen kann (lacht).


Mit 360-Grad-Kameras und Drohnen lassen sich solche Projekte recht einfach realisieren.

DS: Da kann ich leider nicht ganz mithalten. Bereits im Laufe meines Studiums habe ich über einen Bekannten die Möglichkeit bekommen, für das Elektroauto-Magazin des Focus, EFAHRER.com, Videos zu schneiden. Ich erhalte Filmmitschnitte von Autotests, die ich zu kurzen Filmen zusammenschnippel. Ein Projekt, das mich bis heute begleitet.


SZ: Wie kommt es, dass arago mit Euch zusammen ein Team für den Bereich Videoproduktion aufgestellt hat?


DS: Bekanntermaßen sind wir mit arago sehr spezialisiert auf Dienstleistungen rund um den Aus- und Weiterbildungsbereich. Die Produktion von Bewegtbildern nimmt auch in diesem Bereich an Bedeutung zu, ob für klassische E-Learning-Projekte oder für Projekte im Bereich Virtual Reality und Augmented Reality. Auch im Bereich von Hybrid-Schulungen sind wir mit unserer Technik und unserem Know-How im Einsatz.


MW: Dominic hat es bereits angesprochen. Gerade im Bereich VR und AR sehen wir einen großen Bedarf auf uns zukommen. Mit 360-Grad-Kameras und Drohnen lassen sich solche Projekte recht einfach realisieren. Darauf möchten wir mit arago vorbereitet sein.


Was oft nicht bedacht wird ist, dass 90% der Arbeit abseits des Drehortes stattfindet.

SZ: Wie läuft ein Filmprojekt ab? Könnt Ihr uns durch den Prozess führen, der nötig ist, um am Ende einen fertigen Film zu erhalten?


DS: Das ist stark vom jeweiligen Projekt abhängig und lässt sich nicht pauschalisieren. Zu Beginn steht immer eine intensive Abstimmung mit dem Kunden, um präzise herauszuarbeiten, welche Vorstellungen der Auftraggeber von dem Projekt hat und, noch wichtiger, was er sich davon erhofft. Auf dieser Grundlage planen wir, wie das ganze Ding aussehen soll. Wir skizzieren die Einstellungen, die Abläufe und welche Technik zum Einsatz kommt. Anschließend geht’s an den Dreh.


MW: Und da beginnt dann, nach der kreativen Arbeit, die technische Arbeit. Nach dem Shooting verpassen wir dem Material via Color Grading einen einheitlichen Look und setzen die Cuts entsprechend. Was oft nicht bedacht wird ist, dass 90% der Arbeit abseits des Drehortes stattfindet.



SZ: Da Ihr darauf hinweist, dass der Prozess stark von den jeweiligen Projektanforderungen abhängt: Gibt es Hürden, die besonders oft genommen werden müssen, oder ist man irgendwann auf alles vorbereitet?


DS: Was auch herausfordernd sein kann, ist die Zusammenarbeit mit den Menschen, die zu sehen sind. Insbesondere bei Imagefilmen sind das im Regelfall Personen, die in den Unternehmen arbeiten und nicht täglich vor einer Kamera stehen. Den Leuten die Scheu zu nehmen, sich vor eine Linse zu stellen, spielt für das Endprodukt eine wichtige Rolle und ist häufig kniffliger, als man denkt.


SZ: Welche Software, beziehungsweise welche Tools verwendet Ihr für die Bearbeitung und den Schnitt Eurer Projekte?


DS: Für den Schnitt verwenden wir Premiere von Adobe. Diese Lösung hat sich in den letzten Jahren bewährt und durchgesetzt. Zum Color Grading benutze ich gerne DaVinci Resolve von Black Magic. Diese Software bietet zahlreiche zusätzliche Bildbearbeitungsmöglichkeiten. Und wenn Motion Design Elemente gewünscht werden, kommt Adobe After Effects zum Einsatz.


SZ:  Über die klassische Arbeit für arago hinaus: Gibt es Projekte, an denen Ihr aktuell arbeitet oder die Ihr noch gerne umsetzen möchtet?


MW: Ich arbeite aktuell mit einem aufstrebenden deutschen Musiker zusammen, der bald ein neues Album veröffentlichen wird. Insofern stehen einige Drehtage für diverse Musikvideos an, die alle eine gute Portion Zeit in Anspruch nehmen werden. Ich mag diese Art von Projekten, da man sich kreativ so richtig austoben darf.



DS: Bei mir steht demnächst ein Herzensprojekt an, das endlich umgesetzt werden soll. Ich hatte im Laufe meines Studiums ein Drehbuch zu einer etwas verqueren Rom-Com geschrieben, dessen Umsetzung zwar geplant, aber nie durchgezogen wurde.


Inzwischen hat sich ein kleines, hochmotiviertes Team zusammengefunden, mit dem ich endlich meinen ersten Genre-Kurzfilm realisieren werde.


SZ: Da wünsche Ich Euch beiden viel Erfolg! Und wenn unsere Kunden Anforderungen an Euch haben in Bezug auf die Erstellung von Schulungsvideos, Imagefilmen oder virtuellen Schulungsräumen für eine neu geplante VR-Academy, dürfen Sie ebenfalls auf uns zukommen?


DS: Sehr gerne, wir freuen uns. Mit unseren Nebenprojekten stillen wir unseren kreativen Hunger. Brot und Butter ist aber auch sehr lecker und verliert niemals seinen Reiz.

Einen ersten Eindruck zu unserem Imagefilm erhalten Sie unter:

www.arago-learning.de.


Sollten Sie Bedarf an einer Film- bzw. Videoproduktion haben, sprechen Sie uns gerne an.


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