Das Jahr der arago Consulting: Rückblick und Ausblick
- Kerstin Herzog
- 8. Jan.
- 5 Min. Lesezeit
Unser Geschäftsführer Daniel Stöckel im Gespräch
Kerstin Herzog (Kerstin): Daniel, wir sprechen heute, Anfang Januar, über das vergangene Jahr und die Pläne für das kommende Jahr. Wie würdest Du 2025 in einem Satz zusammenfassen?
Daniel Stöckel (Daniel): 2025 war ein sehr erfolgreiches Jahr für unsere arago Consulting. Wir konnten wachsen, haben unseren strategischen Fokus weiter geschärft und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.
Kerstin: Worüber hast Du Dich besonders gefreut?
Daniel: Besonders erfreulich ist, dass wir unsere strategische Ausrichtung konsequent umgesetzt haben. Wir sind in allen drei Kernbereichen gewachsen: Seminarlogistik, Seminarmanagement und Lernmedienentwicklung. Die Fokussierung auf diese drei Bereiche zahlt sich aus – wir bieten genau die Dienstleistungen an, die unsere Kunden wirklich brauchen.
Wir hatten ein erfolgreiches Jahr 2025. Dafür möchten wir uns bei allen Kunden herzlich bedanken.
Kerstin: Du sprichst von Fokussierung. Was bedeutet das konkret für arago?
Daniel: Wir haben in den letzten Jahren gemerkt, dass wir in sehr vielen Bereichen tätig sind. Das ist einerseits eine Stärke, weil wir unseren Kunden umfassende Lösungen anbieten können. Andererseits besteht die Gefahr der Verzettlung. Deshalb haben wir 2025 bewusst unsere drei Kernkompetenzen noch stärker in den Vordergrund gestellt: Erstens die Seminarlogistik – also alles rund um Druck, Konfektion und Versand von Schulungsmaterialien. Zweitens das Seminarmanagement – die organisatorische Abwicklung von Veranstaltungen. Und drittens die Lernmedienentwicklung – von der didaktischen Konzeption über Layout bis hin zu digitalen Formaten. In diesen Bereichen sind wir wirklich exzellent aufgestellt.

Auf das Jahr 2026 und die kommenden 25 Jahre: Unser Geschäftsführer Daniel Stöckel (links im Bild) beim Erhalt der Urkunde für das 25-jährige Bestehen der arago Consulting. Überreicht wurde die Urkunde von Herrn Dr. Matthias Schroder, Geschäftsführer der IHK Frankfurt. Bild: © arago Consulting GmbH
Kerstin: Wir haben uns auch intensiv mit dem Thema KI beschäftigt.
Daniel: Oh ja, daran war kein Vorbeikommen (lacht). Wir begleiten das Thema KI mit Augenmaß und durchaus auch kritisch. KI ist ein Werkzeug, kein Selbstzweck. Unsere Aufgabe ist es, genau zu schauen, wo KI das Lernen wirklich unterstützen kann und wo nicht. Auch wenn es keine brandheißen News sind: KI kann bereits zum jetzigen Zeitpunkt vieles erleichtern, aber sie ersetzt nicht die menschliche Expertise, die didaktische Kompetenz und schon gar nicht die persönliche Betreuung. Und ich hoffe sehr, dass das auch noch lange so bleibt.
Kerstin: Das klingt nach einer ausgewogenen Perspektive.
Daniel: Genau das ist unser Ansatz. Wir sind ganz sicher keine KI-Euphoriker, aber auch keine Verweigerer. Wir schauen pragmatisch: Was bringt unseren Kunden einen echten Mehrwert? Und da gibt es durchaus Bereiche, in denen KI sinnvoll ist – etwa bei der automatisierten Erstellung von Übersetzungen oder bei der Analyse von Lerndaten. Aber am Ende steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Und wie erwähnt: Ich persönlich hoffe, dass das auch so bleibt.
Unsere Aufgabe bleibt: Die Welt ein Stückchen klüger machen. Das kann die Welt aus unserer Sicht nach wie vor sehr gut gebrauchen.
Kerstin: Lass uns auf 2026 blicken. Was sind die Ziele unserer arago?
Daniel: Unsere Ziele unterscheiden sich nicht so sehr vom Vorjahr. Sie sind dieselben, die auch jedes andere Unternehmen hat: Wir möchten weiterhin relevant bleiben für unsere Kunden, ihnen gut zuhören, Lösungen entwickeln, die ihnen wirklich helfen und für die sie uns, auch wenn es sich ein wenig plump anhört, gutes Geld bezahlen (lacht).
Kerstin: Gibt es neben diesen allgemeinen auch spezielle Ziele für 2026?
Daniel: Unser Aufsichtsrat hat festgestellt, dass nicht nur sie von Jahr zu Jahr älter werden (lacht). Wir möchten arago mit frischem Blick von außen weiter verjüngen. Der Bereich Seminarmanagement wächst stark, aber auch der Bereich Seminarlogistik entwickelt sich sehr positiv. Wir werden in beide Bereiche investieren – personell und technologisch.
Kerstin: Kannst Du ein konkretes Beispiel nennen?
Daniel: Sehr gerne. Wir haben gerade erst bei OrderIT, unserem Auftragsmanagement-System, die Möglichkeit geschaffen, die Bestellmaske noch weiter zu personalisieren. Das bedeutet: Jeder Kunde kann das System noch individueller an seine Bedürfnisse anpassen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir kontinuierlich an unseren Lösungen arbeiten. Wir entwickeln OrderIT konsequent weiter, weil wir wissen, dass effiziente Prozesse für unsere Kunden entscheidend sind.
Wir sind sehr gut in dem, was wir tun. Es gilt in 2026 dafür zu sorgen, dass möglichst viele davon erfahren.
Kerstin: Du hast vorhin die Fokussierung auf die drei Kernbereiche erwähnt. Wie kommuniziert ihr das nach außen?
Daniel: Das ist ein wichtiger Punkt und gleichzeitig ein weiteres wichtiges Ziel für 2026. Wir sind sehr gut in dem, was wir tun. Es gilt dafür zu sorgen, dass möglichst viele davon erfahren, welche umfassenden Lösungen wir im Bereich Bildungsmanagement anbieten. Deshalb arbeiten wir gerade an einer komplett neuen Homepage, die im ersten Quartal online gehen wird. Dort werden wir unsere Expertise viel deutlicher herausstellen und unsere drei Kernbereiche – Seminarlogistik, Seminarmanagement und Lernmedienentwicklung – klar darstellen.
Kerstin: Wir haben 2025 auch eine neue Kundenzeitschrift gestartet. Erzähl uns davon.
Daniel: Ja, das ist ein Projekt, über das ich mich besonders freue. Die Idee hierzu kam aus unserem Beirat. Wir haben im vergangenen Jahr erstmals unsere Kundenzeitschrift »Blickpunkt:Bildung« publiziert. Inzwischen sind bereits drei Ausgaben erschienen. Die Zeitschrift wird betreut von unserem Beirat Dr. Friedhelm Rudorf, der mit seiner langjährigen Erfahrung im Bildungsbereich genau die richtige Person dafür ist. »Blickpunkt:Bildung« liefert uns und unseren Kunden wichtige Inspirationen und Impulse aus dem Bildungsbereich – von didaktischen Trends über rechtliche Neuerungen bis hin zu Best Practices aus der Branche.
Kerstin: Wie wird die Zeitschrift angenommen?
Daniel: Sehr gut! Das Feedback unserer Kunden ist durchweg positiv. Sie schätzen es, dass wir nicht nur Dienstleister sind, sondern auch Impulsgeber. Wir wollen ja nicht einfach nur Aufträge abarbeiten, sondern unsere Kunden dabei unterstützen, bessere Bildungsangebote zu schaffen. »Blickpunkt:Bildung« ist dafür ein wichtiges Instrument. Es zeigt auch: Wir denken über den Tellerrand hinaus, wir beschäftigen uns intensiv mit den Themen, die unsere Kunden bewegen.
Kerstin: Welche Bereiche werden 2026 besonders wichtig?
Daniel: Wichtig ist aus meiner Sicht nicht ein einzelner Bereich, sondern die Vernetzung der Bereiche. Wir sehen, dass unsere Kunden zunehmend nach Komplettlösungen fragen. Sie wollen nicht nur den Druck ihrer Unterlagen auslagern, sondern auch die Organisation ihrer Veranstaltungen. Genau da setzen wir an. Wir entwickeln uns immer mehr von einem Dienstleister für die Seminarlogistik zu einem Dienstleister für das gesamte Bildungsmanagement.
Kerstin: Abschließend: Was ist Deine wichtigste Botschaft für 2026?
Unsere Ziele für 2026 sind klar: Weiterhin gut unseren Kunden zuhören, Lösungen entwickeln, die ihnen helfen, dabei die arago mit frischem Blick von aussen weiter zu verjüngen.
Daniel: Unsere Mission bleibt unverändert: Wir wollen dabei mithelfen, die Welt ein Stückchen klüger machen. Das klingt vielleicht pathetisch, aber wir meinen das ernst. Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft – für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft. Und die Welt kann das aus unserer Sicht nach wie vor sehr gut gebrauchen. Deshalb tun wir, was wir tun. Und deshalb bedanken wir uns bei allen Kunden, die uns ihr Vertrauen schenken und uns ermöglichen, diesen Beitrag zu leisten.
Kerstin: Daniel, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für 2026!