• Dominic Strong

Hybridveranstaltungen und Technik: 5 Tipps, die es zu beachten gilt!

In unserem Logo führen wir den Beisatz »Learning Solutions«.


Eine Lösung, die in den vergangenen 2,5 Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat ist unser Service, Seminar- und Weiterbildungsanbieter bei der technischen Planung und Durchführung ihrer Remote- und Hybridveranstaltungen zu unterstützen.

Was ist eine Hybridveranstaltung? Eine Hybridveranstaltung ist die Kombination einer physischen Präsenzveranstaltung mit einem virtuellen Event. Während eine begrenzte Anzahl an Weiterbildungsteilnehmern vor Ort ist, schalten sich weitere Teilnehmer über einen Livestream ortsunabhängig hinzu. Je nach Planung und Ausgestaltung der Veranstaltung können sich die »virtuellen« Teilnehmer auch aktiv in Diskussionen und Fragerunden einbringen.

Mit unserem Team aus technikversierten Informatikern und kreativen Bewegtbild-Designern ziehen wir regelmäßig durch die ganze Republik, um unseren Kunden diesen Service zu ermöglichen.


Häufig bekommen wir die Frage gestellt, wie komplex die Zusammenführung einer Präsenz- und einer Onlineveranstaltung ist und worauf hierbei zu achten ist. Bei »Do-it-Yourself«-Projekten stoßen unsere Kunden häufig auf Schwierigkeiten, an die sie im ersten Moment nicht gedacht hatten.


Wir plaudern ein wenig aus dem Nähkästchen und weisen auf fünf kritische Punkte hin, die es zu beachten gilt, wenn Sie eine Streaming- oder Hybridveranstaltung planen.

1. Positionierung im Raum

Ein sehr wichtiges Kriterium ist die Positionierung der Technik im Raum. Zwar sollte die Hauptkamera an vorderster Front stehen, um den Referenten möglichst gezielt einzufangen und ihn, wenn nötig, gleichmäßig »zu verfolgen«. Allerdings gilt es die Technik so zu positionieren, dass sie möglichst wenig den Ablauf der Vor-Ort-Veranstaltung stört. Es hat sich daher bewährt, die Kamera in der vordersten Reihe auf Höhe des Mittelgangs zu positionieren. Somit ist ein sauberes Bild des Referenten sichergestellt und die Anonymität der Vor-Ort-Teilnehmer gewahrt.

Um das gesamte Geschehen im Blick zu haben, ist für die Positionierung der Regie ein Platz weit hinten im Raum zu wählen. Allerdings sollte vorher genau eruiert werden, über welche Distanz die Funkstrecke und die Kabel ihre Informationen transportieren müssen um sicherzustellen, dass es nicht zu Qualitätseinbußen kommt.


2. Internet

Wer streamen will, benötigt wenig überraschend eine Internetverbindung. Das leuchtet ein. Und so ziemlich jedes Veranstaltungshotel kann eine Drahtlosverbindung von mindestens 50 Mbit/s sein Eigen nennen. Was aber, wenn diese nun doch einmal ausgelastet ist? Sich den höheren Kräften fügen und den Stream einfach abbrechen lassen, kommt natürlich nicht in Frage.


Daher installieren wir stets eine externe Internetverbindung, mit der wir über LTE Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s erhalten und somit unabhängig vom Hausnetz des Veranstaltungsortes jegliche Datenmengen zu den Teilnehmern nach Hause befördern können. Für den absoluten Härtefall haben wir natürlich immer noch die Möglichkeit, auf den Hotspot eines anderen Anbieters zu wechseln.


3. Licht

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist die Ausleuchtung des Referenten. Häufig unterscheidet dieser Punkt eine durchschnittliche von einer professionell anmutenden Aufnahme.


In der Praxis hat sich die Dreipunktbeleuchtung bewährt. Hierbei wird ein Führungslicht als Hauptlicht installiert, das den Referenten seitlich in voller Stärke ausleuchtet. Hinzu kommt ein Fülllicht, das die andere Seite des Referenten in ca. 50 % der Hauptlichtstärke bescheint. Als Spitzlicht dient uns die von der Projektion des Beamers zurückgeworfene Lichtquelle. Diese Beleuchtung sorgt für Raumtiefe, Kontrast und eine Betonung der Kanten.

4. Ton

Der Ton macht die Musik. Dies gilt natürlich ganz besonders im Bereich der Veranstaltungstechnik.


Oftmals stellt sich das Problem, dass gerade bei lang gezogenen Veranstaltungsräumen der vordere Bereich, in dem die Boxen stehen, viel zu laut beschallt werden muss, um die im hinteren Bereich sitzenden Teilnehmer zu erreichen. Daher machen wir uns eine Technik zunutze, die dieses Problem geschickt umgeht. Die mit dieser Technik ausgestatteten Lautsprecher haben mehrere Midrange-Boxen integriert, die gezielt alle einzelnen Teile des Raums ansteuern und so die gesamte Veranstaltungsfläche gleichmäßig beschallen.


5. Kabel

Ein Punkt, den es nicht zu unterschätzen gilt, ist die Verkabelung. Über die Hürden, die bei der korrekten Verkabelung auftreten können, ließe sich ein ganz eigener Artikel verfassen, doch gerade das macht den Umgang mit all den verschiedenen Drähten so spannend. Ob es nun die Maximallänge der HDMI-Leitungen sind, die es zu beachten gilt, das korrekte Splitting des Referenten-PCs zwischen Beamer und ATEM (ein ATEM ist ein Videomischpult, das verschiedene Bild- und Audiosignale zusammenführt) oder das möglichst stolpergefahrfreie Verlegen der Verbindungen im Veranstaltungsraum: Ein verlässlicher Workflow, der auf praktisch jede Veranstaltung anzuwenden ist, ist sehr wichtig. Unsere Blaupause für den korrekten Aufbau finden Sie in der unten angegebenen Skizze.


Wenn Sie nun inmitten dieser Abhandlung gedanklich ausgestiegen sind, oder sich den ein oder anderen Handgriff nicht selbst zutrauen, seien Sie unbesorgt. Wir kümmern uns gerne um die Betreuung Ihrer Veranstaltung.


Sprechen Sie hierzu gerne unseren Vertriebsleiter Torsten Lappenbusch an (lappenbusch@arago-consulting.de, Tel.: 0151 401 698 07), oder scannen Sie für weitere Informationen und ein Angebot den nebenstehenden QR-Code. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.




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